Stigmatisierung und soziale Beziehungen im Betrieb

Während der COVID-19-Pandemie hat sich die Arbeitssituation an fast allen Arbeitsplätzen fundamental verändert. In dieser besonderen Lage können bestimmte psychische Arbeitsbelastungen auftreten. Betriebe sollten in der Lage sein, diese zu erkennen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Das Kompetenznetz Public Health COVID-19 ein Factsheet zu psychischen Belastunen bei der Arbeit im Kontext von Covid19 veröffentlicht. Kapitel I dieses Factsheets thematisiert den Schwerpunkt Stigmatisierung und soziale Beziehungen im Betrieb.

Das Factsheet ist abrufbar unter https://www.public-health-covid19.de/images/2020/Ergebnisse/Handreichung_Management_psychischer_Arbeitsbelastungen_COVID-19_V01_10_06_2020.pdf

Atypische Beschäftigung – ein Handlungsfeld für Prävention und Gesundheitsförderung bei der Arbeit

Der Beitrag nimmt eine Bestandsaufnahme der mit atypischen Arbeitsverhältnissen (ATB) verbundenen Beschäftigungsmerkmale sowie damit verbundener Risiken und Chancen vor und stellt Überlegungen zu wirksamen Ansätzen der Prävention und Gesundheitsförderung an.

Erschienen in Public Health Forum, Band 28, Heft 2

Download unter: https://www.degruyter.com/view/journals/pubhef/28/2/article-p117.xml

Subjektivierung, Flexibilisierung und Digitalisierung in Coronazeiten

Durch die täglichen Schlagzeilen und die akuten Fragen zum Umgang mit der aktuellen Krise sind viele Themen in den Hintergrund gedrängt worden. Nur weil sie derzeit nicht gesehen werden, sind sie aber weder gelöst noch irrelevant. Spätestens jetzt, nachdem sich erste Routinen im Umgang mit Onlinekommunikation, Homeoffice und Social Distancing etabliert haben, ist es an der Zeit, einen kritischen Blick auf Entwicklungen zu richten, die sich vor Corona bereits abgezeichnet und seit Corona dynamisiert haben. Der kritische Kommentar in der Aprilausgabe der Zeitschrift „Sicher ist Sicher“ reflektiert unter diesen Prämissen das Verhältnis von Arbeitsschutz und BGM und aktuellen Entwicklungen der Subjektivierung, Flexiblisierung und Digitalisierung.

Faller G. (2020). Arbeitsschutz und BGM im Kontext von Subjektivierung, Flexibilisierung und Digitalisierung. In: sicher ist sicher, 71 (4) 202-203.

 

Deutsch-französisches Arbeitstreffen zum Thema „flexible Arbeitsformen“

An dem dreitägigen deutsch-französischen Arbeitstreffen zum Thema Arbeitsschutz und Prävention Mitte Februar 2020 in Wuppertal hat sich Dr. Gudrun Faller, Professorin für Kommunikation und Intervention im Kontext von Gesundheit und Arbeit im Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum), als Expertin beteiligt. „Besonders aufschlussreich war der Austausch zu den aktuellen Entwicklungen der Plattformökonomie und die darauf bezogenen Überlegungen zu neuen Formen der Prävention und Gesundheitsförderung“, so Frau Prof. Faller.

Der Schwerpunkt des dreitägigen deutsch-französischen Arbeitstreffens, zu dem das Fachgebiet Sicherheitstechnik/Sicherheits- und Qualitätsrecht der Bergischen Universität Wuppertal unter Leitung von Prof. Dr. Ralf Pieper eingeladen hatte, bezog sich auf „Flexible Arbeitsformen: Anforderungen an Präventionskompetenzen und Präventionskultur“. Unter anderem waren Michel Héry und Marc Malenfer vom „Institut National de Recherche et de Sécurité“ in Paris, Prof. Dr. Gudrun Faller von der Hochschule für Gesundheit in Bochum, Sabine Sommer und Dr. Britta Schmitt-Howe von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin sowie Dr. Michael Bretschneider-Hagemes von der Kommission Arbeitsschutz und Normung in St. Augustin beteiligt. ,

Weitere Informationen unter https://www.presse.uni-wuppertal.de/de/medieninformationen/2020/02/21/31559-deutsch-franzoesisches-arbeitstreffen-zum-thema-arbeitsschutz-und-praevention/

Sicherheit und Gesundheit vielfältiger Beschäftigtengruppen

In den letzten Wochen sind mehrere Veröffentlichungen zur gesundheitsbezogenen Arbeitssituation von Frauen und Männern ebenso wie von Menschen mit Migrationshintergrund erschienen. Die Beiträge basieren auf einer breiten Zusammenstellungen spezifischer Indikatoren zur Gesundheit bei der Arbeit dieser Gruppen und bieten umfassende Einblicke in diese diversitybezogenen Unterschiede. Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik „Beiträge in Fachzeitschriften“ unter https://gudrun-faller.de/publikationen/