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Vorstand der BVPG neu gewählt

Am 4.11.2020 fand die Mitgliederversammlung der BVPG in virtueller Form statt. Bei den diesjährigen Vorstandswahlen wurde Frau Ute Bertram im Amt der Präsidentin bestätigt. Die Politikerin verlängert ihre Amtszeit um weitere drei Jahre. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Vorstand und der Geschäftsstelle in Bonn. »Gemeinsam Gesundheit fördern« bleibt unser Motto – so setzen wir uns in den kommenden drei Jahren weiterhin für Strukturverbesserungen in der Prävention und Gesundheitsförderung ein. Gerade in Zeiten der Pandemie ist dies wichtiger denn je“, betont Ute Bertram. Ihrer Vorgängerin, Helga Kühn-Mengel (langjähriges Mitglied im Bundestag und ehemalige Patientenbeauftragte der Bundesregierung), die 15 Jahre die Präsidentschaft der BVPG innehatte, wurde die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Die weiteren Vorstandspositionen teilen sich wie folgt auf: Vize-Präsident Oliver Blatt, Leiter der Abteilung Gesundheit beim Verband der Ersatzkassen und Vize-Präsidentin Britta Susen, Leiterin des Dezernats Versorgungs- und Bevölkerungsmedizin bei der Bundesärztekammer e.V., wurden in ihren Ämtern bestätigt. Schatzmeister der BVPG ist erneut Thomas Altgeld, Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin in Niedersachsen.

Als Beisitzerinnen und Beisitzer wurden gewählt

  • Prof. Dr. Gudrun Faller, Professorin für Kommunikation und Intervention im Kontext Gesundheit und Arbeit an der Hochschule für Gesundheit Bochum
  • Dr. Mischa Kläber, Ressortleiter Präventionspolitik & Gesundheitsmanagement; Deutscher Olympischer Sportbund e.V.
  • Christine Kreider, Referentin für Prävention, Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
  • Dr. Andrea Lambeck, Geschäftsführerin BerufsVerband Oecotrophologie e.V.
  • Sieglinde Ludwig, Leiterin der Unterabteilung Gesundheit, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
  • Dr. Ute Teichert, Leiterin der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen
  • Dr. Gabriele Windus, Leiterin des Referats Gesundheitsförderung, Humangenetik, Arzneimittel, Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

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Health in All Policies im Betrieb

Dieses erste Standardwerk zum Thema Health in All Policies (HiAP) in Deutschland und beschreibt deren Idee, Grundanliegen und Kernmerkmale.  Es skizziert die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen sowie die aktuelle Umsetzung.
Neben anderen Politikfeldern (z.B. Bildung, Umwelt, Verkehr) und ihrer Wirkung auf die
Gesundheit wird im Beitrag „Health in All Policies auf betrieblicher Ebene“ beschrieben, welche Strukturen, Prozesse, Potentiale, Hindernisse und Chancen die Berücksichtigung das Thema Gesundheit im Bereich der betrieblichen Arbeit erfährt.

ProduktFlyer_Sammelband HiAP

Stigmatisierung und soziale Beziehungen im Betriebim Kontext der Covid19-Pandemie

Auch im Zusammenhang mit SARS-CoV-2/Covid-19 können Stigmatisierung und Diskriminierung im Betrieben und Teams auftreten. Sie können vielfältige Formen annehmen, sich auf unterschiedliche „Opfer“ beziehen und verschiedene Folgen zeitigen. Das vorliegende, im Kompetenznetz Public Health COVID-19 erschienene Papier befasst sich mit der Frage, welche Risiken mit Stigmatisierungs- und Diskriminierungstendenzen in Betrieben und Teams mit der Ausbreitung von SARS-CoV-2 verbunden sind und wie Arbeitgeber*innen mit diesen Risiken umgehen sollten. Link

Atypische Beschäftigung – ein Handlungsfeld für Prävention und Gesundheitsförderung bei der Arbeit

Der Beitrag nimmt eine Bestandsaufnahme der mit atypischen Arbeitsverhältnissen (ATB) verbundenen Beschäftigungsmerkmale sowie damit verbundener Risiken und Chancen vor und stellt Überlegungen zu wirksamen Ansätzen der Prävention und Gesundheitsförderung an.

Erschienen in Public Health Forum, Band 28, Heft 2

Download unter: https://www.degruyter.com/view/journals/pubhef/28/2/article-p117.xml

Subjektivierung, Flexibilisierung und Digitalisierung in Coronazeiten

Durch die täglichen Schlagzeilen und die akuten Fragen zum Umgang mit der aktuellen Krise sind viele Themen in den Hintergrund gedrängt worden. Nur weil sie derzeit nicht gesehen werden, sind sie aber weder gelöst noch irrelevant. Spätestens jetzt, nachdem sich erste Routinen im Umgang mit Onlinekommunikation, Homeoffice und Social Distancing etabliert haben, ist es an der Zeit, einen kritischen Blick auf Entwicklungen zu richten, die sich vor Corona bereits abgezeichnet und seit Corona dynamisiert haben. Der kritische Kommentar in der Aprilausgabe der Zeitschrift „Sicher ist Sicher“ reflektiert unter diesen Prämissen das Verhältnis von Arbeitsschutz und BGM und aktuellen Entwicklungen der Subjektivierung, Flexiblisierung und Digitalisierung.

Faller G. (2020). Arbeitsschutz und BGM im Kontext von Subjektivierung, Flexibilisierung und Digitalisierung. In: sicher ist sicher, 71 (4) 202-203.